Wie Glas zur tödlichen Falle wird – Spannender Vortrag in Hilders 10.4.25

Jedes Jahr sterben in Deutschland rund 100 Millionen Vögel durch Kollisionen mit Fenstern und Glasfronten – eine Zahl, die über fünf Prozent der gesamten heimischen Vogelpopulation ausmacht.

Die meisten dieser Unfälle bleiben unbemerkt, da viele Vögel nach dem Aufprall noch weiterfliegen, jedoch später an ihren Verletzungen verenden.

Am 10. April findet in der Hessischen Verwaltungsstelle ein spannender Vortrag statt, der sich damit beschäftigt, wie Gebäude vogelfreundlich gestaltet werden können.

Doch es gibt gute Nachrichten: Mit einfachen und effektiven Maßnahmen lassen sich diese Gefahren erheblich reduzieren. Die Referentin Ingeborg Peine, Vorstandsmitglied des BUND Hessen und des BUND Fulda, wird erläutern, warum die weit verbreiteten Greifvogelsilhouetten als Schutzmaßnahme kaum wirksam sind.

Stattdessen stellt sie bewährte Lösungen vor und demonstriert anhand eines Musterfensters sowie geeigneter Nachrüstungsmaterialien, wie Glas für Vögel sichtbar gemacht werden kann.

Nach dem Vortrag bleibt ausreichend Zeit für individuelle Fragen. Wer bereits Vogelschlag an bestimmten Gebäuden beobachtet hat, kann gerne Fotos mitbringen, um gemeinsam über mögliche Lösungen für die jeweiligen örtlichen Gegebenheiten zu sprechen.

Die Veranstaltung richtet sich an Bauherren, Architekten, Gebäudeeigentümer, Gewerbetreibende, Mieter und alle, die sich für den Schutz der heimischen Vogelwelt einsetzen möchten.

Die kostenfreie Veranstaltung findet um 19 Uhr in der Hessischen Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats Rhön in Hilders statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich über dieses wichtige Thema zu informieren und gemeinsam dazu beizutragen, Vögel vor einer vermeidbaren Gefahr zu schützen.